Wer Geräusche im Garten zuordnen kann, erkennt schneller welche Tiere besuchen - und sieht den eigenen Garten als lebendigen Lebensraum. Acht typische Geräusche kompakt erklärt.
| Nr. | Geräusch | Quelle | Details |
|---|---|---|---|
| 1 | Klopfen (rhythmisch, schnell) | Specht | Buntspecht, Grünspecht, Mittelspecht klopfen Bäume nach Insekten ab oder zur Reviermarkierung |
| 2 | Brummen (tief, gleichmäßig) | Hummel | Erdhummel ab Februar, Steinhummel ab März - tiefer als Honigbiene, dicker Körper |
| 3 | Zirpen (hoch, durchgehend) | Grille | Feldgrille im Sommer, Maulwurfsgrille im Boden - Zirpen lockt Weibchen |
| 4 | Rascheln (in Laub oder Hecke) | Igel | meist dämmerung bis Nacht, suche Käfer und Würmer |
| 5 | Huhu (tief, in der Dämmerung) | Waldkauz oder Schleiereule | Eulen-Rufe meist abends und nachts, Reviermarkierung |
| 6 | Tschilpen (kurz, häufig) | Haussperling | Spatzen in Gruppen, in Hecken und Bäumen sehr aktiv |
| 7 | Zwitschern (variantenreich, lang) | Amsel oder Rotkehlchen | Amsel-Männchen morgens und abends, lange Tonfolgen - Reviergesang |
| 8 | Quaken (dumpf, abends) | Frösche | Teichfrösche und Grasfrösche, vor allem in Paarungszeit April-Juni |
Tipp zum Geräusch-Erkennen
Apps wie NABU Vogelwelt, BirdNET (Cornell University) erkennen Vogelstimmen per Mikrofon. Mit der App im Garten 1-2 Wochen mitlauschen lernt man die typischen Stimmen. Nach 4-6 Wochen erkennt man die Hauptgeräusche ohne App.
Insekten-Geräusche (Hummel, Biene, Wespe) unterscheiden sich nach Tonhöhe und Lautstärke - Hummeln am tiefsten, Wespen am dünnsten. Mit etwas Übung wird der eigene Garten zur akustischen Karte.
Weiterführend: Vögel im Garten, Insektenfreundlicher Garten.
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